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Geschichte Ungarns

Nation unter der Stephanskrone

Die Ungarn sind ein mitteleuropäisches Volk mit einer einzigartigen Sprache und einer ungeklärten Herkunft. Seit über 1100 Jahren siedeln sie im Karpatenbecken, vor tausend Jahren wurden sie in die Familie der christlichen Völker Europas integriert. Das von Stephan I. aus dem Haus Árpád im Jahr 1000 gegründete Königreich stieg im späten Mittelalter zur Großmacht auf. Die katastrophale Niederlage von Mohács 1526 gegen die Osmanen, bei der Ungarns jugendlicher König Lajos fiel, führte zur jahrhundertelangen Dreiteilung des Landes: dem von den Habsburgern beherrschten königlichen Ungarn im Westen, dem türkischen Vasallenstaat in der Mitte und dem Fürstentum Siebenbürgen, deren Herrscher sich als Sachwalter ganz Ungarns verstanden.

32,00 

Art.-Nr.: 978-3-938047-30-9 Kategorie:

Produktbeschreibung

Die Ungarn sind ein mitteleuropäisches Volk mit einer einzigartigen Sprache und einer ungeklärten Herkunft. Seit über 1100 Jahren siedeln sie im Karpatenbecken, vor tausend Jahren wurden sie in die Familie der christlichen Völker Europas integriert. Das von Stephan I. aus dem Haus Árpád im Jahr 1000 gegründete Königreich stieg im späten Mittelalter zur Großmacht auf. Die katastrophale Niederlage von Mohács 1526 gegen die Osmanen, bei der Ungarns jugendlicher König Lajos fiel, führte zur jahrhundertelangen Dreiteilung des Landes: dem von den Habsburgern beherrschten königlichen Ungarn im Westen, dem türkischen Vasallenstaat in der Mitte und dem Fürstentum Siebenbürgen, deren Herrscher sich als Sachwalter ganz Ungarns verstanden. Der Kampf um die Wiedergewinnung der nationalen Unabhängigkeit ging auch nach der Wiederherstellung der Einheit des Landes unter den Habsburgern um 1700 weiter. Er fand seinen Höhepunkt im gescheiterten Freiheitskrieg von 1848/49. Nachdem der österreichisch-ungarische Ausgleich eine Phase der ruhigeren Entwicklung eingeleitet hatte, kam es mit dem Diktatfrieden von Trianon 1920 zur Zerstörung des historischen Ungarn.

Ferenc Majoros verfolgt in seinem großen Alterswerk die dramatische Geschichte Ungarns zwischen Unabhängigkeit und Fremdherrschaft, zwischen wiederholtem staatlichem Scheitern und der erfolgreichen Behauptung der kulturellen und nationalen Identität. Er schildert in seinem kenntnisreichen Überblick nicht nur die oft turbulente Ereignisgeschichte, sondern bringt dem Leser auch die Grundzüge der besonderen Verfassungsentwicklung und die einzigartige kulturelle und religiöse Entwicklung Ungarns nahe.

„Gute Einstiegslektüre in die ungarische Geschichte“ (Budapester Zeitung)

„Seine Darstellung voller spannender, unbekannter Details verzichtet dabei nicht auf Wertungen und den Leser weiterführende Kommentare.“ (G/Geschichte)

489 Seiten, Abbildungen, gebunden mit Schutzumschlag

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